Etiketten helfen Nabelschnurblutforschern

Das New York Blood Center kennzeichnet mit Etiketten von Computype, Stammzellcluster, die das Potenzial haben, Krankheiten zu bekämpfen. Das New York Blood Center hat seit Beginn der Forschungen in diesem Therapiebereich Ende der 1980er Jahre eine Vorreiterrolle bei der Sammlung und Erforschung von Nabelschnurblut. 1992 wurde im New York Blood Center sogar die erste Blutbank für Nabelschnurblut mit Sitz in den USA eröffnet.

Nabelschnurblut enthält sehr viele Stammzellen. Stammzellen sind unreife Zellen, mit denen Krankheiten wie Leukämie, Sichelzellenanämie und das Hodgkin-Lymphom behandelt werden können. Außerdem werden sie für die Genesung von Patienten nach Transplantationen eingesetzt.

Das New York Blood Center führt im Rahmen des nationalen Nabelschnurblutprogramms Zellkulturtests durch, um die Eignung von Vorläuferzellen aus Nabelschnurblut und von allen Nabelschnurblutproben zu untersuchen. Die eindeutig nummerierten Etiketten von Computype spielen bei der Dokumentation der Ergebnisse eine sehr wichtige Rolle. Sie gewährleisten, dass die Ergebnisse der richtigen Nabelschnurblutprobe zugeordnet werden können. Die Etiketten enthalten sowohl transparente Bereiche, damit die Forscher den gesamten Inhalt der Petrischale sehen können, als auch Bereiche mit Farbcodierung, mit der gekennzeichnet wird, welcher Forscher an der jeweiligen Kultur gearbeitet hat. Auf den individuellen Barcodeetiketten sind das Datum und andere spezifische Daten der Probe codiert.

[Diese Fallstudie enthält Informationen, die ursprünglich in den „aaBB News“ im April 2009 gedruckt worden sind. Sie werden mit freundlicher Genehmigung von aaBB und dem New York Blood Center verwendet.]